16. März 2014 | Posted in:Blog

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Ein Krieger des Wortes mag im ersten Moment ungewohnt klingen und unwillkürlich stellt man sich dabei die Frage gegen wen und wofür den mit Worten Krieg geführt wird. Die Autoren und Schreiber heutiger Tage scheuen den Begriff Krieg in Verbindung mit ihrer Tätigkeit wie der Teufel das Weihwasser. Dabei sind es doch gerade die Wortkrieger, die in den letzten Jahren die Welt verändert haben und sie entgegen aller Widerstände noch verändern. Seien es mutige und furchtlose Whistleblower, die sich geheimdienstlichen Allmachtsphantasien und der Vertuschung von Kriegsverbrechen entgegengestellt haben oder auch jene Menschen die sich über soziale Netzwerke verabredet, zu friedlichen Protesten versammelten, um so den Sturz berüchtigter Diktatoren einzuleiten.

Die Feder mag an sich nicht mächtiger sein als das Schwert, aber sie reisst dem Schwertträger die wohlmeinende Maske vom Gesicht. Sie zwingt ihn dazu, sich als das zu offenbaren was er ist.

Mit diesen Kriegern des Wortes fühle ich mich verbunden, denn Worte führen zu Taten, die diese Welt besser machen können.

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